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Größenvergleich zwischen Hercules und einem Menschen

Neuseeland ist bekanntlich der Ursprungsort für viele außergewöhnliche flugunfähige Vogelarten. Eine neue paläontologische Studie belegt nun die Entdeckung einer neuen riesigen Papageienart. Der Vogel wurde Heracles Inexpectatus, nach der Figur aus der griechischen Mythologie, benannt, welche im Lateinischen als Hercules bekannt ist. Mit einer Länge von einem Meter war er der größte Papagei aller Zeiten und wog gewaltige sieben Kilogramm, fast doppelt so viel wie Neuseelands amtierender Riesenpapagei, der Kākāpō. Hercules konnte wegen seiner Größe und der relativ hohen Dichte seiner Knochen höchstwahrscheinlich nicht fliegen. Forscher vermuten, dass er sich hauptsächlich von Obst, Nüssen und Samen vom Boden ernährte. Es kann sein, dass er außerdem andere Vogelarten jagte, indem er mit Hilfe seines starken Schnabels auf Bäume kletterte und anschließen auf seinen Flügeln hinunterglitt.

Die Knochen, die zur Entdeckung von Heracles Inexpectatus führten, wurden schon vor über 10 Jahren in Otago im Süden der Südinsel gefunden, allerdings erst dieses Jahr ausführlich untersucht. Es wird geschätzt, dass sie 20 Millionen Jahre alt sind. Damals war der Süden Neuseelands noch ein subtropisches Paradies. Vor ungefähr 12 Millionen Jahren kühlte die Erde um circa 8°C ab und es wird vermutet, dass Hercules um diese Zeit ausstarb, während sein kleinerer Verwandter der Kākāpō überlebte.

Autorin: Jana Tillner

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