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Attraktionen zu Land und zu Wasser
Die neuseeländische Tierwelt sowohl auf Land wie zu Wasser hat zahlreiche Attraktionen, die von unseren Besuchern auf unseren Touren entdeckt werden können. Zu Land sind dies die zahlreichen und einmaligen Vogelarten und zu Wasser – zusätzlich zu den Wasservögeln – auch Delfine und die unterschiedlichsten Walarten.
Man könnte meinen die evolutionäre Entwicklung der Wale und deren Spezialisierungen sei ausreichend erforscht, aber in dem neuesten Artikel vom National Geographic erfahren wir, dass dies nicht der Fall ist.
Prähistorische Walfunde analysiert
Am Beispiel eines Fossilienfundes im Hakataramea Valley in South Canterbury in 1988 wird erläutert, dass eine wichtige Entwicklung stattfand in der Spezialisierung der Fangmethode der Wale. Diese Spezialisierung wird deutlich im Gebiss der Tiere: die einen haben Zähne, die anderen nicht. Und die zahnlosen Bartenwale haben sich weiter spezialisiert in zwei Gruppen, die sehr spezifische Fangmethoden anwenden. Aber bisher wusste man nicht genauer wann diese ersten Unterschiede hervortraten und sich etablierten.
Vor dreissig Jahren hatte Ewan Fordyce ein Forschungsstipendium von der National Geographic Society bekommen, um nach Walfossilien in Neuseeland zu suchen. In den letzten Jahren hat er zahlreiche Fossilien finden und klassifizieren können.
Die genauere Untersuchung des Fossils von 1988 durch Cheng-Hsiu Tsai im Rahmen seiner Doktorarbeit hat nun ergeben, dass Toipahautea waitaki ungefähr 27.5 Millionen Jahre alt ist und ganz am Anfang der Spezialisierung der Bartenwale steht.
Toipahautea waitaki hat angeblich unterschiedliche Fangmethoden angewendet und ist damit der erste gemeinsame Vorfahr dieser beiden Untergruppen. Die Forscher suchen und untersuchen unverdrossen weiter und glauben, dass sie noch zahlreiche Fossilien finden werden, die ihre Untersuchungen bestätigen und den historischen Kontext bestärken werden.
Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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