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Pop-up Krankenhaus für Pinguine
Diese Saison hatte der Yellow-eyed Penguin Trust sich mit der Otago School of Nursing zusammengetan und in Dunedin ein vorübergehendes Krankenhaus speziell für die Gelbaugenpinguine eingerichtet. Über die Sommermonate sollten so mehr Tiere behandelt werden können, ohne sie dem zusätzlichen Stress eines Fluges nach Wellington oder Auckland auszusetzen. In den neun Wochen in denen die Station offen war, konnten deshalb 34 Pinguine schnell behandelt werden. Da die Hauptbrutzeit nun vorüber ist, wird es nun geschlossen und weitere Patienten müssen entweder von den örtlichen Tierärzten behandelt werden oder zu Spezialisten auf die Nordinsel geflogen werden.
Bedrohte Pinguine
Dieser Aufwand könnte einem etwas übertrieben vorkommen, aber mit nur ca. 250 registrierten Brutpärchen auf der Südinsel, steht diese Art noch immer an der Spitze von der Ausrottung bedrohter Arten. Diese Art ist gefährdet weil sie nicht nur eine kleine Gruppenanzahl hat, sondern auch weil sie sich in einem relativ kleinen Gebiet aufhalten und dort fortpflanzen. Jegliche Veränderung in der Ökologie ihrer Umwelt hat direkten Einfluss auf ihren Bestand. Weiterhin sind sie leicht anfällig für Krankheiten, die die Kolonie innerhalb einer Saison zum Teil auf die Hälfte reduzieren können.
Nationale Ikone
Als nationale Ikone auf dem 5-dollar Schein verewigt, ist es gut zu wissen, dass es den trust gibt, der sich um den Schutz und Erhalt dieser endemischen Vogelart kümmert. Um diesen Schutz wirksam durchzuführen und dabei auch die Unterstützung der Einheimischen und Besucher zu gewinnen, wurden zum Beispiel in einer ausgesuchten Gegend “Schützengräben” angelegt, von wo aus diese putzigen Tiere beobachtet werden können ohne sie in ihrer natürlichen Umgebung zu stören.
Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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