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Sommer an der Küste
new-zealand-earthquake-fault-rupture-waiauMit der Saison hier in Neuseeland in vollem Schwung wollen wir Euch eine kurzes Update zur Lage im geschüttelten Kaikoura bringen.
Das Erdebeben am 14. November 2016 hat Neuseeland einen dubiosen neuen Rekord eingeheimst: seit 15 Jahren dokumentiert GeoNet die Aktivitäten der neuseeländischen Vulkane und Erdbebenzonen. Und 2016 ist nun das aktivste Jahr dieser Periode gewesen!
Trotzdem geht es munter weiter in Kaikoura: auch wenn weiterhin an der Hafenanlage gearbeitet werden muss und noch nicht alle Strassen wieder offen sind, ist Kaikoura nicht mehr von der Aussenwelt abgeschnitten und die Touristikbetreiber haben wieder normalen Betrieb aufgenommen. Somit können Besucher nicht nur die üblichen Naturwunder entdecken, sondern auch auch ein paar neue bestaunen.
Geoaktivität aus der Nähe
kaikoura-new-zealand-earthquake-fault-ruptureLeider wird es den meisten Besuchern nicht möglich sein, alle markantesten Veränderungen in der Landschaft um Kaikoura zu besichtigen. Wer weiss, vielleicht in der nahen oder fernen Zukunft vielleicht. Bis dahin müssen wir uns mit Fotos der Geologen zufriedengeben, die aber nichtsdestoweniger beeindruckend sind. Ein Artikel auf der temblor Webseite hat nicht nur viele Fotos, sondern erläutert auch ein paar technische Besonderheiten des Erdbebens.
 
Umweltschutz – Umweltbewusstsein
kaikoura-peninsula-walkway-shellie-evans-galleryObwohl, oder gerade weil Kaikoura ein kleiner Küstenort ist, wurde viel Zeit und Energie investiert, einen umweltfreundlichen Tourismus aufzubauen. Die Verbundenheit mit der Natur, die Abhängigkeit von einem intakten Ökosystem und die modernen technischen Möglichkeiten haben dazu geführt, dass Kaikoura in 2002 als eine der ersten Gemeinden in der Welt eine Green Globe Akkreditierung bekam. Weitere Aktivitäten haben Kaikoura in 2010 von EarthCheck eine Goldbewertung und in 2014 eine Platinumbewertung eingebracht.
Mundpropaganda erwünscht
Natürlich hat das Erdbeben grosse Schäden verursacht, die zu reparieren eine Menge Geld kosten wird. Gerade deswegen ist es wichtig, nationale und internationale Besucher wissen zu lassen, dass ‘business as usual’ ist und die lokalen Geschäfte und Unternehmen durch Besuche zu unterstützen. Auf der Webseite der Region werden auf lockere Art und Weise die Standardfragen beantwortet und Tips für zukünftige Besuche gegeben. Schaut mal vorbei!
Autorin: Petra Alsbach-Stevens
 
 
 
 

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