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Heilsames Neuseeland

NZ09-11 007

Foto von Monika Lösing

Ein Besuch in Neuseeland ist wahrlich Balsam für die Seele und man kann dort auch Heilsames für den Körper entdecken. Bekannterweise wird Manuka Honig mit dem Hinweis auf die antibakterielle Wirkungsweise vermarktet. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass den frühen Maoris ein beachtliches Arsenal an natürlichen Medikamenten im Busch zur Verfügung stand.

Zurück zu Mutter Natur

1280px-Manuka_flowers_and_native_beeDer weltweite Wunsch ein einfacheres Leben in Harmonie mit der Umwelt zu führen hat einigen Köchen die Inspiration gegeben sich auf die traditionellen, im Busch gefundenen Zutaten rückzubesinnen. Einige der neu entdeckten Zutaten wie Flaxseed Oil (Leinsamenöl), Kawakawa (Macropiper excelsum) und Manuka Honig finden sich auch auf einer Liste wiederentdeckter Naturheilmittel. Das vorherige Link führt zu TeAra, The Encyclopedia of New Zealand – eine einmalige Ansammlung von historischen und kulturellen Fakten und Geschichten zu Neuseeland. Auf den folgenden Seiten dort kann man lesen, wie die verschiedenen Bäume, Blätter und Wurzeln des neuseeländischen Busches von Einheimischen bei alltäglichen Gesundheitsproblemen angewendet wurden.

Vorsicht geboten

220px-Kawakawa877Aus persönlicher Erfahrung kann ich jedoch nur empfehlen, nur unter Aufsicht mit diesen Heilmitteln zu experimentieren! Bei uns wächst Kawakawa reichlich und einmal hatte ich Zahnschmerzen. Der Zahnarzt Termin schien in weiter Ferne und ich dachte, ich mach mir einen Tee aus den Blättern. Gesagt, getan und nach ausführlicher Konsultation des Internets hatte ich ein halbes Marmeladen Glas mit getrockneten und geriebenen Blättern. Und dann mir ein Tässchen gebrüht mit einem Teelöffel Kawakawa. Schrecklich der Geschmack, so garnichts für meinen verwöhnten Gaumen, aber mit was Manuka Honig und Zitronensaft war’s trinkbar. Und dann wurd’s gemütlich, so richtig gemütlich und gelassen. Anscheinend hatte ich mich in der Dosierung vertan und verbrachte eine sehr ruhige Nacht im Tiefschlaf! An sich nichts Schlimmes passiert, aber die Zahnschmerzen waren nicht damit kuriert und seitdem beschränke ich mich auf die Herstellung meines selbstgezogenen Pfefferminztees.

Und in dem Sinne….

…ist es gut zu wissen, dass unsere Reisebegleiter immer eine Erste-Hilfe-Ausrüstung dabei haben und man nicht erst im Busch nach Blättern oder Wurzeln suchen muss, um einen Kratzer oder Bienenstich zu behandeln.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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