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Die Naturwunder des Abel Tasman Nationalparks

Die Nelson-Marlborough-Region im Norden der Südinsel ist berühmt für ihre atemberaubend schöne Landschaft mit einer unglaublichen und abwechslungsreichen Vielfalt an Naturwundern. Neben den ersten Siedlungen deutscher Einwanderer aus dem 19. Jahrhundert findet man hier unzählige Obstgärten, die für den heimischen und internationalen Markt anbauen.  Ein absolutes Highlight sind die Küstenwanderwege im Abel Tasman Nationalpark.

Das einzigartige Naturschutzgebiet liegt zwischen den Marlborough Sounds, den Weinbergen von Marlborough, Picton, dem Tor zur Südinsel in dem die Fähren anlegen und Nelson, der sonnigsten Region Neuseelands. So herrscht in der Region zu jeder Jahreszeit ein sehr mildes Küstenklima, welches zu ausgedehnten Wandertouren und Badeausflügen in die zahlreichen Buchten mit goldenen Sandstränden und türkisfarbenem Meer einladen. Nicht umsonst hat die Region den Namen Golden Bay erhalten.

Nahe des atemberaubend schönen Nationalparks befindet sich ein Öko-Refugium in der sich unzählige Hippies angesiedelt haben.  Es hat sich eine Lifestyle Region entwickelt, die auch für besonders gute Weine berühmt ist, eine lebendige Kaffeekultur und schmackhaftes Essen, wie zum Beispiel außergewöhnlich leckeren Räucherfisch. Heute leben die Menschen in der Gegend um Nelson und Marlborough neben dem Tourismus von der Forstwirtschaft, Fischerei, vom Obst-, Tabak-, Tee-, Hopfen- und Weinanbau.

Der Abel Tasman ist der meist besuchte Nationalpark Neuseelands, mit knapp 23.000 Hektar Land aber auch der kleinste. Er bekam seinen Namen nach dem holländische Entdecker der am 13. Dezember 1642 als erster Europäer in dieser Bucht Neuseelands ankerte. Der niederländische Seefahrer segelte jedoch weiter, ohne jemals an Land zu gehen. Der eigentliche Entdecker James Cook umsegelte Neuseeland erst über 100 Jahre später.

Um das Jahr 1855 ließen sich die ersten europäischen Siedler in der sonnigen Region nieder während sich Maori schon seit weit über 500 Jahren entlang des vielfältigen Küstenabschnitts niederließen.

Die vielen Lagunen für die der Nationalpark weltweit bekannt ist, vermitteln geradezu ein karibisches Flair. Viele mehrtägige Wanderwege ziehen sich durch die Postkarten-Landschaft, über Hügelkämme, Kalksteinfelsen und steile Granitklippen, entlang von Felsformationen, die aus dem Meer ragen, wie dem sogenannten Split Apple Rock, einer runden auseinandergebrochenen Steinkugel. Große Wattgebiete und einsame Badestrände, die auch mit einem Kajak erkundet werden können, sind das Highlight für viele Besucher. Mit über acht Metern ist nirgendwo sonst im Land der Unterschied des Wasserstandes zwischen Ebbe und Flut so gewaltig.

Landeinwärts locken isolierte Höhlen und Grotten, Urwald und unberührtes Buschland. Der Mermaid Pool und ein kleiner Wasserfall liegen idyllisch mitten im Wald und sind nur per Fußmarsch erreichbar.

Der mehrtägige „Abel Tasman Coast Track“ ist für seine abwechslungsreichen Naturschönheiten bekannt und einer der neuseeländischen „Great Walks“, die jeder ambitionierte Wanderer und Outdoor-Begeisterte laufen sollte. Teile des Küsten-Wanderwegs sind regelmäßig von der Flut überspült, so dass Wandertouren nach den Gezeiten geplant werden müssen, auch dann, wenn man den spektakulären Küstenabschnitt mit dem Kajak erkunden möchte. Gebucht werden können mehrtägige Kajaktouren oder auch kombinierte Kajak-Wander-Touren für geübte und ungeübte Kajaker. Die meisten Touren enden in einer der abgeschiedenen Buchten nördlich des Ausgangspunktes Marahau, so dass fast immer der Rücktransport der Personen, der Kajaks und des Gepäcks per Wassertaxi erfolgt. Hütten oder Übernachtungen auf Booten, die in den einsamen Buchten ankern und als schwimmende Hostels fungieren, sollten in jedem Fall vorgebucht werden. Auch das Zelten ist in ausgewiesenen Arealen des DoC möglich.

Tierliebhaber und Vogelbeobachter werden von der heimischen Tierwelt des Parks begeistert sein, in dem Seevögel wie der Weißwangenreiher, Stelzenläufer und Taraseeschwalben beheimatet sind, aber auch die zwitschernden Tuis, Makomakos und Kuckuckskäuze. Auf „Tonga Island“, einer winzigen vorgelagerten Insel und Meeresschutzgebiet hat sich eine Robbenkolonie niedergelassen und zu bestimmten Jahreszeiten besuchen Delfine und Orcas die idyllischen goldgelben Strände der versteckten und ruhigen Buchten.

Auch wir von Sidetracks wollen Euch dieses Highlight Neuseelands natürlich nicht vorenthalten. Auf unserer Naturwunder Neuseeland“ Reise erkunden wir den Abel Tasman Nationalpark auf dem berühmten Küstenwanderweg und vom Meer aus mit dem Kajak. Aber seht einfach selbst! Mehr Info unter www.sidetracks.de

Abel Kayaking, Torrent Bay, Abel Tasman National Park credit Tourism NZ

photo credit: Tourism New Zealand

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One Response to “Goldenes Paradies”

  1. […] Auch bei Sidetracks wissen wir den Reichtum der Angebote zu schätzen und berichten gerne über Nationalparks und Flora & Fauna zu diesem Thema. Neben den „klassischen“ Aktivitäten wie Fischen, […]

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