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Die Mission des Ministry for Agriculture and Forestry in Neuseeland

Das „Ministry for Agriculture and Forestry“, oder auch kurz MAF, beschäftigt sich mit allen Agrar- und Forstwirtschaftlichen Angelegenheiten, mit der Fischwirtschaft und Gewässerbewirtschaftung, sowie mit der Lebensmittel- und der biologischen Sicherheit, die sogenannte „Biosecurity“.

Die meisten Touristen kommen jedoch auf andere Art und Weise mit MAF in Verbindung – am Flughafen. Durch unterschiedliche Maßnahmen und Regulierungen versucht MAF das Wohlergehen der einheimischen Pflanzen- und Tierwelt zu beschützen und zu fördern. Diese Bemühungen kann man bereits bei der Einreise am Flughafen erkennen denn hier begegnet man strikten Grenzkontrollen und Einfuhrbedingungen. Das Ministerium will dadurch den Import von unerwünschten Organismen verhindern, wofür zum Teil auch Spürhunde eingesetzt werden. So kann ein Apfel im Rucksack schnell zum kostspieligen Mitbringsel werden, wenn einem eine Sofortstrafe von $200 oder $400 verhängt werden kann.

Vor der Einreise empfiehlt es sich also sich genau über die Einfuhrbestimmungen zu informieren, denn für die nicht deklarierte Einfuhr von Fleisch können beispielsweise Geldstrafen von bis zu 500.000 NZ$ verhängt werden.

Auf der Internetseite von MAF steht vieles über Biosicherheit und man kann sich über die aktuellen Einreisebestimmungen informieren. So dürfen beispielsweise keinerlei Obst, Fleisch- oder Milchwaren eingeführt werden. Schon in der so genannten „Arrival Card,“ (lest hier mehr dazu!) die im Flugzeug ausgegeben wird, sollte man, wenn Nahrung mitgeführt wird, entsprechende Angaben machen. Entsprechende Warnschilder sind überall in der Ankunftsebene der Flughäfen zu finden, ebenso wie entsprechende Behälter, in die man beispielsweise den letzten Apfel aus dem Flugzeug entsorgen kann.

Die Internetseite des Department of Conservation (DOC) enthält viele Informationen über die gefährdete Flora und Fauna und zeigt auf, wie man verantwortungsvoll durch das Land reist, ohne Spuren zu hinterlassen. Wenn Ihr mit Sidetracks unterwegs seid, erklären wie Euch alles Nötige zu diesem Thema aus erster Hand!

Die Notwendigkeit der Bemühungen von MAF wird an vielen Beispielen deutlich. Jedes Jahr sind eingeschleppte Nagetiere für den Verlust von geschätzten 26 Millionen einheimischen Vögeln und ihren Eiern verantwortlich. Aber auch importierte, winzige Insekten, Spinnen, Pollen und Samen können dem einzigartigen und sensiblen Ökosystem Neuseelands großen Schaden zufügen und es in kurzer Zeit massiv aus dem Gleichgewicht bringen.

Besonders bei dem Besuch von Naturschutzgebieten und in Nationalparks sollte man unbedingt die Hinweise beachten und sich entsprechend verhalten – nicht nur um weiteren Schaden zu vermeiden, sondern auch, um die mit viel Mühe und Geldeinsatz bereits wiederhergestellten Ökosysteme zu schützen.

MAF versucht den Erfolg des primären Wirtschaftssektors zum Wohle aller Neuseeländer zu sichern.

In dieser Funktion überprüft es beispielsweise neuseeländische Exportgüter, ob diese den Anforderungen entsprechen, keine Risiken für internationale Endverbraucher oder ausländische Ökosysteme darstellen. Der Hauptfokus des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft liegt sowohl auf der Maximierung des Exports,  als auch auf der Nutzung nachhaltiger Energiequellen und darin, Neuseeland als auch seine Handelspartner vor biologischen Gefahren zu schützen.

(c) MAF

 

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