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Das neue nationale Warnsystem

Anfang 2011 führte eine Gruppe von Outdoor-Agenturen – darunter das Department of Conservation (DOC) und das Mountain Safety Council (MSC) – eine Untersuchung durch, um ein verbessertes Frühwarnsystem zu entwickeln. Dies war besonders für Besucher gedacht, die in Neuseelands wilde Natur aufbrechen wollen.

Die Studie resultierte in einem neuen System, das einfach über das Internet zugänglich ist und welches die zuständigen Behörden wie Polizei und Rettungsmannschaften frühzeitig alarmiert, falls die Rückkehr der Reisenden aus dem Hinterland überfällig ist.

Das neue „Outdoor Intentions System“ wurde im November 2011 von dem MSC eingeführt und kann über die Internetseite AdventureSmart abgerufen werden. Dort kann ein elektronisches Formular über die Tour-Vorhaben ausgefüllt werden und als Kopie an Freunde und Verwandte verschickt werden, die als so genannte „trusted contacts“ eintreten. Eben diese Kontakte sollen bei sicherer Rückkehr erneut verständigt werden. Meldet sich der Wanderer oder Bootsfahrer nicht zum angesetzten Zeitpunkt zurück, können durch den Kontakt des Dritten Polizei und Rettungsteams alarmiert werden.

Jedes Jahr sterben Wanderer und Abenteurer in Neuseelands Natur, die im Falle einer frühen Alarmierung gerettet hätten werden können.

Das DOC ruft alle Besucher dazu auf, das neue elektronische, landesweite Frühwarnsystem vor einem Abenteuer in der freien Natur zur eigenen Sicherheit zu nutzen. Gerade die idyllische Bergwelt und das wechselhafte Wetter würden häufig unterschätzt.

Dieses System ist besonders für Einzelwanderer oder kleine Gruppen wichtig. Wir von Sidetracks haben zudem für Notfälle noch gesonderte Maßnahmen ergriffen.

In Fällen, wo wir uns mit unserer Gruppe weiter als zwei Fußstunden  von der Zivilisation entfernen, zum Beispiel auf der Reise Naturwunder Neuseeland, wenn wir zu unserer zweitägigen ‚Wildniswanderung’ aufbrechen, wissen immer mehrere Leute wo wir sind und wann wir zurück sein wollen. Nicht nur das Unternehmen, das uns per Wasserflugzeug in die Wildnis fliegt, oder die Veranstalter, die uns per Boot am Ende der Tour abholen, sondern auch die Gastgeber unserer Bed & Breakfast Unterkünfte wissen genau, wann sie uns zurück erwarten.

Aber das sind nicht unsere einzigen ‚Sicherheitsmaßnahmen’, wir haben zudem immer ein ‚Mountain Radio’ und ‚Emergency Beacon’ (Notsignal-Sender) dabei.

Wir von Sidetracks kennen uns in Neuseeland aus, denn Aotearoa ist seit vielen Jahren unsere neue Heimat!

Sidetracks Gruppenreisen

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No Responses to “Sicherheit in Neuseelands Wildnis”

  1. […] Das neue nationale Warnsystem ermöglicht seit Ende 2011 ein elektronisches Formular, welches online ausgefüllt werden […]

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