Feed on
Posts
Comments

5 handsignierte Bücher zu gewinnen 

Wo liegt das geheimnisvolle Hawaiki, welches Grund für viele Spekulationen ist, und wie funktioniert die Māori-Sprache? Inwieweit dient der Regenwald den Māori als natürliche Apotheke und welche Rolle spielt der Marae in ihrem Leben? Journalistin und Autorin Claudia Edelmann ist diesen und vielen anderen Fragen auf den Grund gegangen. Besonders die Kurzbiografien einiger neu gefundener Maori-Freunde der Autorin geben wahre Einblicke in die Welt der Maori.

Ihr Buch ist in deutscher und englischer Sprache geschrieben, in Teilen sogar in Te Reo Maori. Für alle Sidetracks-Leser gibt die Autorin schon jetzt Auszüge von ihrer aufregenden Reise in die verborgene Welt der Māori Neuseelands Preis. Lest einfach selbst über ihre Beweggründe und Erfahrungen.

Übrigens auch bei unseren Sidetracks-Büchervorstellungen findet Ihr das faszinierende Buch von Claudia Edelmann – eine ganz andere Reisevorbereitung auf Neuseeland!

>>Maori-Neuseelands verborgener Schatz – Nga Taonga i te Huna o Aotearoa <<

Der Regenwald war ein magischer Ort, ich liebte es ihn zu durchstreifen. Der Himmel war durch das dichte Blättergeflecht kaum sichtbar, die Zikaden stimmten ihr Lied an und die Vögel, die in den Baumkronen im Wind schaukelten, tschilpten vergnügt. Es schien fast so, als wollten sie mich antreiben, nun endlich meine Reise in die mir noch unbekannte Welt der Maori zu beginnen.

Fast zwanzig Jahre lang verband ich mit Neuseeland Aotearoa ausschließlich wunderschöne Landschaften und langgezogene Strände, eben das, was dem Betrachter gleich auf den ersten Blick ins Auge fällt. Meine Begeisterung galt dem Land, das mir Tag für Tag eine neue Dosis seines süßen Gifts injizierte. Die Maori, Neuseelands indigene Bevölkerung, kam in meinem Vokabular lange Zeit nicht vor. Zu einer Begegnung mit Maori kam es bestenfalls im Fish and Chips-Laden, wo man  gemeinsam auf eine Bestellung wartete und das, ohne ein einziges Wort miteinander zu wechseln.

Informationen über die Maori bezog ich aus Tageszeitungen, in denen regelmäßig über die von ihnen begangenen Straftaten berichtet wurde. Der Tenor unter den ansässigen Europäern war, dass Maori der körperlichen Arbeit nicht unbedingt zugetan waren und es stattdessen vorzogen, von staatlicher Unterstützung zu leben. Passierte ich Maori-Siedlungen, sah es dort zumeist unordentlich und ungepflegt aus. Geschichten von gewaltbereiten Gangs, die die Straßen unsicher machten und die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzten, kursierten. All das warf kein gutes Bild auf die Maori und ich verspürte keinerlei Verlangen, mit diesen Menschen in Kontakt zu treten. Ich muss zugeben, ich war voller Vorurteile, Vorurteile gegenüber Menschen, von denen ich keinen einzigen persönlich kannte.

Nach zahlreichen Besuchen in Neuseeland, reifte in mir der Wunsch, endlich mehr über die Maori zu erfahren. Ich war mir dessen bewusst, dass meine Einschätzung dieser Menschen ausschließlich auf dem basierte, was ich gehört und gelesen hatte. Nichts davon hatte ich in einem persönlichen Gespräch verifiziert. Ich hatte mich in all den Jahren so sehr auf das Land konzentriert, dass ich dabei seine Menschen vergessen hatte. Doch wie konnte ich behaupten ein Land zu kennen, wenn ich keinen einzigen seiner indigenen Bewohner kannte? Ich kam zu dem Schluss, dass ich den Maori eine neutrale und unvoreingenommene Haltung schuldete. Ein Buchprojekt, das die aktuelle Lebenssituation und  die Kultur der Maori zum Thema hatte, schien ein in einem vernünftigen Zeitrahmen realisierbares Projekt zu sein.

Doch die Kontaktaufnahme von Deutschland aus, schien schwierig zu sein und nach einigen ergebnislosen Bemühungen war ich beinahe daran, aufzugeben. Doch dann kam mir das Schicksal in Form eines Veranstaltungshinweises zu Hilfe, in dem ein Maori namens Tokowha in der Nähe meines Wohnorts seinen Vortrag über Neuseeland Aotearoa ankündigte.

Die Begegnung mit Tokowha öffnete mir die Tür zum bisher größten Abenteuer meines Lebens. Es sollte der Schritt in ein Projekt werden, in das ich mein ganzes Herz legte.

Gleich zu Beginn meiner Recherchen hat mir Tokowha einen Rat gegeben. Er sagte:

„Wenn du mein Volk wirklich kennenlernen und verstehen möchtest, dann musst du mit ihnen essen, mit ihnen trinken, mit ihnen lachen, mit ihnen weinen, mit ihnen arbeiten und mit ihnen ausruhen.“

Das habe ich getan und dabei Menschen kennengelernt, deren hohe Wertvorstellungen, deren enge Familienbande und deren Respekt vor der Natur mich tief beeindruckt haben.

Bereits nach der ersten Begegnung mit einer Gruppe Maori fühlte ich mich wie der Offizier John Dunbar in dem Film „Der mit dem Wolf tanzt“. Bei seinem ersten Besuch bei den Sioux hatte Dunbar überrascht festgestellt, dass nichts, was man ihm über die Indianer erzählt hatte, der Wahrheit entsprach. Die Sioux waren keine grausamen Wilden, sondern humorvolle, familienorientierte und naturliebende Menschen. Hier, im Kreis der Maori, erlebte ich dasselbe wie John Dunbar. Ich begegnete Menschen, die offen und gastfreundlich waren, die sich mit gegenseitigem Respekt behandelten, die fleißig arbeiteten und die keinerlei Misstrauen gegen mich hegten. Geduldig erläuterten sie mir Einzelheiten zu ihrer Kultur, und als ich ihnen von meinem Projekt erzählte, boten mir einige sogar ihre Unterstützung an. All die schlechten Eigenschaften, die ich zwei Jahrzehnte lang als Synonym für die Maori gesehen hatte, erwiesen sich als völlig unpassend. Unter all den liebenswürdigen Menschen schämte ich mich für die Vorurteile, die ich so lange kultiviert und gepflegt hatte, ohne sie jemals zu hinterfragen.

Die Maori mussten in der Vergangenheit viel Schmerz ertragen. Innerhalb kürzester Zeit hatten die Europäer das Leben der Maori komplett umgestülpt. Jede Maori-Tradition und Überlieferung wurde klassifiziert. Die Expansion der neuen Kultur zeigte sich gnadenlos, nahm weder Rücksicht auf die Gefühle noch auf die Wertvorstellungen der Maori.

Innerhalb kürzester Zeit wurden die Maori ihres Landes, ihrer Bräuche und ihrer Sprache beraubt. Als Folge davon kam es bei vielen zum Verlust der Identität. „Lost Generation“ ist der Ausdruck, den viele Maori auf sich anwenden, die in dieser Zeit aufgewachsen sind. Die Tragik dieser Generation liegt darin, dass sie nicht genau weiß wo sie eigentlich hingehört, die weder in der Maori-Kultur, noch in der Europäischen Kultur zuhause ist.

Auch mein Gastgeber Tokowha war als Kind Opfer entwürdigender Praktiken der Einwanderer geworden und litt noch immer unter deren Folgen. Nach seinen eigenen Angaben hatte er den Tod immer wieder gejagt und herausgefordert. Er war ihm hinterher gefahren als er auf Skiern gesperrte Loipen hinabjagte und in selbstmörderischer Geschwindigkeit mit dem Auto über Neuseelands enge Straßen fegte. Doch der Tod hatte ihn nicht gewollt und irgendwann fand sich mein Gastgeber mit dieser Tatsache ab. Auch in Tokowhas Fall gab es ganz sicher einen Zusammenhang zwischen dem Verlust von Kultur und Identität und dem Spiel mit dem Tod.

Die Ereignisse der Vergangenheit haben sich in die Seelen der Maori eingebrannt wie Brandzeichen. Für mich war es daher ein großes Vorrecht, in die faszinierende Kultur der Maori blicken zu dürfen.

Sieben Monate habe ich in Neuseeland bei den Maori verbracht. Meine Hoffnungen, einen Blick auf die Maori-Kultur zu erhaschen, wurden bei weitem übertroffen, da diese Menschen großzügig ihre Türen und ihre Herzen für mich öffneten und mich im Überfluss an ihrem kulturellen Reichtum teilhaben ließen. Die Maori haben mich nicht nur aufgenommen, sie haben mir erlaubt, ein Teil von ihnen zu werden.

All die Erlebnisse, Begegnungen und Gespräche, die ich während meines Aufenthalts mit den Maori haben durfte, haben meine Einstellung, meine Wahrnehmung und mein ganzes Leben verändert, sowie meine Verbundenheit zu  Neuseeland Aotearoa weiter verstärkt.

Viele Jahre hat mich meine vorgefasste Meinung, die auf Vorurteilen und der Darstellung der Medien basierte, davon abgehalten, Neuseelands verborgenen Schatz, die Maori zu finden. Ich wünsche mir, dass das Buch „Maori-Neuseelands verborgener Schatz“ einen kleinen Anteil daran haben wird, interessierten Menschen Einblick in die einzigartige Kultur der Maori zu geben und ihr Herz vorurteilslos für die vielfältigen Kulturen dieser Welt zu öffnen. Haere rā! <<

 

Claudia Edelmann hat in den sieben Monaten bei den Maori Neuseelands viele Erfahrungen gesammelt. Wo sie genau gelebt hat, ob sie selbst die Sprache der Maori sprechen kann und wie ihre Zukunftspläne aussehen, könnt Ihr in einem spannenden Interview mit der Autorin hier auf dem Reiseportal Weltneugier nachlesen.

Nun aber zur tollen Verlosung von fünf handsignierten Büchern der Autorin:

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Maori gemacht, wie stellt Ihr Euch die polynesischen Ureinwohner Neuseelands und ihren Lebensstil heute vor? Uns interessiert Eure Meinung und die fünf spannendsten Kommentare in unserem Sidetracks Neuseeland Magazin gewinnen jeweils ein Exemplar von „Maori – Neuseelands verborgener Schatz“. Claudia Edelmann wird Eure Bücher sogar handsignieren!

Also viel Spaß beim Mitmachen!!! Viel Glück wünscht Euch das gesamte Sidetracks-Team

------------------
Teile diesen Beitrag

18 Responses to “Maori – Neuseelands verborgener Schatz (Claudia Edelmann)”

  1. Amelie Bernhardt sagt:

    Tena koutou katoa!
    Meinen ersten Kontakt mit der Maori Kultur erlebte ich durch erzaehlte Maori Legenden an einem knisternden Lagerfeuer an einer warmen Sommernacht in Bayern! Mein Lieber Ehemann, ein Kiwi, erzaehlte von der faszinierenden Enstehung der Welt, den Goettern der Maori und dem Maori Prometheus Maui aus der Sicht der Maori. Diese Geschichten bewegten mich so sehr dass ich meine anstehende Diplomarbeit und Ausstellung komplett diesem Thema widmete. Es entstand mein Buch „Mythen der Maori“ und ein Kinderbuch „Wie der Kiwi seine Fluegel verlor“ mit vielen Illustrationen. Vorallem die symbolhafte Kreativitaet der Maori insbesondere in bedeutungsvollen Schnitzereien und Moko (Tatoo art) hatte es mir angetan und ich recherchierte viel online ueber Neuseeland und seinen ‚first people‘. Vor 7 Jahren zogen wir nach Neuseeland und ich erlebte Maori in Realitaet in den Strassen Newtowns in Wellington. Drogenmissbrauch und Arbeitslosigkeit waren unuebersehbar… Die Medien taten ihr Uebriges und die harte Realitaet der „lost Generation“ war ueberall sichtbar. Ich war sehr ueberrascht als ich Kindergaertnern begegnete die den Kids te reo Maori beibrachten. Dies geschah als ich meine nun fast 9 Jaehrige Tochter in eine Kinderkrippe einschrieb. Von diesem Punkt an hatte mich das neuseelaendische Vorschul System fasziniert und deren Curriculum „Te Whariki“ (gewebte Matte) welches stark von Maori Philosophien inspiriert ist. Die Naturverbundenheit, die Bedeutung von Familie/ Whanau, die tiefgruendige Erklaerung der Welt und der Drang Neuseelands indigenes Volk naeher kennenzulernen waren unter Anderem Gruende die mich zu einem zweiten Studium (Teaching Early Childhood) bewegten. An unserem ersten Studiumstag wurden wir Neulinge mit einem offiziellen Powhiri (Willkommenszeremonie) in das Universitaets Marae aufgenommen. Wir lernten Karakia (Gebete) und Waiata (Lieder) die in den Unterricht integriert wurden. Viele Maori kreuzten meinen Weg seitdem ich mich in dem ‚Educations Sector‘ bewege und praegten meine Ansicht ueber eine positive Zukunft der Maori. Ich habe eine sehr gute Freundin die Halb Maori ist und meiner Familie eine weitere Einsich in diese Kulotur bietet.
    In meinen Augen spielt das Schulsystem einen sehr wichtigen Part in der Entstehung eines echten multikultirellen, bilingualen Neuseelands! Die kommenden Generationen werden hoffentlich durch Verstaendnis dieser einzigartigen Sprache und somit Kultur der Maori unsere Gesellschaft zusammenfuehren. Meine Kinder lernen te reo Maori in der Schule und ich habe im Maerz ein weiteres Studium begonnen: Ein Jahr im Level 1 te reo Maori. Meine Schulter schmueckt ein Maori Tatoo mit persoenlicher, einzigartiger Bedeutung. Mein drittes Kind erhielt einen Maori Namen. Ich kann sagen die Kultur der Maori und die freundlichen Menschen haben mein Leben sehr gepraegt! „Ko te reo te taikura o te whakaao marama.“ – „Language is the key to understanding.“ – „Sprache ist der Weg zu Erkenntnis“
    Kia ora tatou!

    • Barbara Panettieri sagt:

      Wow Amelie, dein Leben ist ja wirklich in ganz vielfaeltiger Form von der Maori Kultur beeinflusst! Ganz herzlichen Dank, dass du deine Erlebnisse mit uns teilst. Auch ich bin immer wieder beeindruckt wenn ich sehe wie man sich bemueht, dass Te Reo und auch kulturelle Aspekte wie dass man nie auf einem Tisch sitzen sollte etc hier im Schulalltag doch eine grosse Rolle spielen. Kannst du uns vielleicht noch ein bisschen mehr zu deinen Buechern erzaehlen?

      • Amelie sagt:

        Kia ora Barbara, eines meiner Buecher ist eine Ansammlung der Mythen aus Neuseeland. Ich hatte sie gesammelt und dann illustriert. Es sind ca 70 Seiten! Das andere Buch ist ein bekannstes Maori Kindermaerchen „How the Kiwi lost his wings“. Beide Buecher sind in deutscher Sprache und nicht veroeffentlicht. Unter http://ameliesart.wordpress.com findest Du unter -Illustration ein paar Kostproebchen die aus dem Kiwi Buch stammen. Es existieren auch Zeichnungen, Drucke (Monotypien) und Malerein zum Thema Maori Mythen die ich ab und an in einer Gallerie und auf staenden verkaufe… But: Waiho ma te tangata hei mihi! Let otherssind your praises….

        • Barbara Panettieri sagt:

          Sehr schöne Illustrationen Amelie! Vielleicht solltest du mal versuchen sie zu veröffentlichen, bzw. vielleicht kontaktieren dich ja einige Leser dieses Neuseeland Magazins direkt… Viel Erfolg!

  2. Im Januar diesen Jahres durfte ich meinen ersten Neusseeland Aufenthalt erleben. Er war von vielen Stationen und hauptsächlich dem Erleben der grandiosen Natur geprägt. In dieser kurzen Zeit strömten viele neue Impulse und Eindrücke auf mich ein. Die Maori Kultur war kein direkter, aber ein leiser ständiger Begleiter während dieser Zeit….sie schwang mit, im Hintergrund und floß in das Vordergründige beständig mit ein. Auch wenn ich keine direkte Begegnung mit einem Maori hatte, so hörte ich doch den weichen Klang ihrer Worte und Sprache für Orte und Landschaften, ich begenete den Göttern und Halbgöttern in Skulpturen und Schnitzereien, ich lernte warum Menschen und sandflies sich bekriegen und warum die Vulkane dort sind, wo sie sind.
    Besonders beeindruckt haben mich auch die Maori Portraits im Kunstmuseum in Auckland, sie strahlen eine große Würde und Gelassenheit aus.
    So wie ich es mitbekommen habe, haben die Maoris auch schon viel erreicht, sich ihren Platz in ihrem Land zurück zu erobern.
    Ich wünsche Neuseeland, dass es einen Weg findet wie sich beide Kulturen auf Augenhöhe begegnen können und Rechte respektiert werden.
    Vielleicht kann Neusseeland Vorreiter werden für einen Weg, wie mit dem schwierigen Erbe der Kolonialisierung umgegangen werden kann.

    • Barbara Panettieri sagt:

      Danke Anja für deinen interessanten Kommentar. Du hast völlig recht, dass einem die Maori Kultur in Neuseeland auch im Alltagsleben, bei Museumsbesuchen und immer wieder beim Reisen begegnet. Neuseeland ist ja offiziell zweisprachig (und dazu ist uebrigens auch noch ’sign language‘ = Gebärdensprache eine offiziell anerkannte Sprache!) und somit fliesst Te Reo überall mit ein, sei es auf Schildern, Broschüren oder manchmal auch Speisekarten ;-). Dadurch, dass auch schon kleinen Kindern im Kindergarten und dann in der Schule die Sprache und auch viele kulturelle Aspekte nähergebracht werden, wird eine gute Grundlage geschaffen für gegenseitiges Verständnis und Respekt.

  3. Barbara Panettieri sagt:

    Liebe Amelie,
    uns gefallen deine Zeichnungen wirklich gut und wir haben überlegt, wie wir dir dafür eine Plattform bieten können. Was hälst du von der Idee eine kurze Geschichte zB über Moas zu verfassen und mit deinen Illustrationen zu versehen, die wir dann in diesem Neuseeland Magazin veröffentlichen? Bei Interesse melde dich doch bei uns per email (info@sidetracks.co.nz) um Genaueres zu besprechen.

  4. […] fantastisches Buch über Neuseelands Maori gewinnen? Dann schreibt uns schnell einen Kommentar zu diesem Beitrag hier in unserem Sidetracks Neuseeland Magazin. Wir wollen von Euren Erfahrungen mit der Maori […]

  5. Selbst wenn ich leider nur 2 mal vor Ort die wundervolle Landschaft und die Menschen, Maori or not kennenlernen durfte, ich bin von diesem Land begeistert.
    Schön, wenn es kompetente Hintergrundliteratur dazu gibt!
    danke fürs Verlinken in Xing.

    lg
    Ulrich

    • Hallo und vielen Dank für all Eure Kommentare zum Thema „Maori“. In vielen Gesprächen habe ich festgestellt, dass die meisten wunderbare Erfahrungen mit dieser faszinierenden Kultur und ihren Menschen gemacht haben. Ich würde mich freuen, wenn Ihr noch ein paar Kommentare dazu abgeben würdet. Mri selbst wird diese Zeit bei den Maori unvergessen bleiben. Viele liebe Grüße, Claudia Edelmann

      • Vielen Dank Frau Edelmann, dass sie sich selbst zu Wort gemeldet haben. Wir bemühen uns auf unseren Reisen immer sehr, unseren Teilnehmern diese wirklich faszinierende Kultur näherzubringen und sind deshalb sehr gespannt auf Erlebnisberichte mit der Maorikultur von den Neuseelandreisenden selbst.

  6. Gern geschehen Ulrich :-). Ist wirklich ein tolles Buch, wir drücken dir die Daumen, dass du zu den Gewinnern gehörst und dann selbst mal in Ruhe drin schmöckern kannst!

  7. pisa911etra sagt:

    Ich lebe nun schon seit fast 18 Jahren in Neuseeland und hatte bisher dreimal die Moeglichkeit auf einem Marae zu uebernachten. Diese Uebernachtungen, verbunden mit gemeinsamen Essensvorbereitungen, kuenstlerischen Aktivitaeten und Teilnahme an den Zeremonien, haben mir die schoene, starke und gemeinschaftliche Seite des maoridoms gezeigt.
    Die Schule unserer Kinder hat eine starke Beziehung zum oertlichen ‚iwi‘ und verbindet die traditionellen Elemente der Maori Kultur mit den modernen Anspruechen unserer Zeit auf’s Staerkste. Als kreative Menschen, ist dies fuer meinen Mann und mich sehr wichtig, und wir sind beide der Meinung, dass wir es gut haben, unseren Kindern diese Art von Ausbildung zukommen lassen zu koennen.
    Wenn dies Buch diese verschiedenen Aspekte des Landes zeigen kann, denke ich mir, dass noch mehr Deutsche dies auf ihre Traumliste setzen werden.
    So, und jetzt rueber zum Interview!
    LG
    Petra

  8. Amelie sagt:

    In unserem wöchentlichen Kurs te ara reo maori lernten wir über die traditionelle Art und weise sich vorzustellen. Nach einer Begrüßung (mihi) die auf die jeweilige Situation angepasst wird, kommt die Auflistung der geneologie des Sprechers (pepeha). Uns wurde aufgetragen unsere Wurzeln zu erforschen und neben den namen unserer Urahnen auch den Berg, Gewässer, Gemeinde und „Waka“(Kanu) von unserem Ursprung zu recherchieren. Dies stellte sich für meinen Mann und mich als eine Herausforderung dar. Er hat spanisches und englisches Blut und ich französisches und österreichisches. Zudem hatte ich persönlich diese Landmerkmale, die in meinem einzigartigen pepeha erwähnt werden sollten nie gesehen. Eine besondere Verbindung zu diesen scheinte nicht zu bestehen. Jedoch nach genaueren Recherche kamen Familien Geschichten ans Tageslicht die mir nicht bekannt waren welches eine neue Verbindung zur Heimat entstehen ließ. Zudem trug das rituelle rezitieren aus dem Stegreif zur vertiefung der bedeutung meines pepeha bei. Mein Mann und ich schaetzen diese Lehren sehr und fühlen uns sehr bereichert. Wie stark muss sich ein maori fühlen wenn er seine geneologie über Generationen aufsagen kann. Diese Kultur baut auf der Ehrung seiner Ahnen auf und gibt Herkunft und Familie eine tiefere Bedeutung von der wir „Westler“ nur lernen können.

  9. Barbara Panettieri sagt:

    Vielen Dank Petra und Amelie für eure wirklich interessanten Kommentare.
    Nachdem bei Sidetracks gerade Umzugstrubel herrscht (unser Büro zieht aus Christchurch’s ‚red zone‘ aus, da das Haus durch die Erdbeben zu sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde) werden wir die Gewinner der Verlosung erst Ende nächster Woche bekannt geben.
    Wir freuen uns sehr, dass auch in Neuseeland lebende Deutsche sich zu Wort gemeldet haben und über ihre Erfahrungen mit der Maori Kultur berichtet haben. Wir hoffen ihr versteht, dass wir aus logistischen Gründen leider nur Gewinnern mit Postadressen in Deutschland die handsignierten Exemplare zukommen lassen können, da diese aus Deutschland verschickt werden. Falls bei der Verlosung Gewinner aus NZ dabei sind, werden die hier verschickten Bücher sehr wahrscheinlich nicht handsigniert von der Autorin sein (ausser sie kommt vorher noch auf eine kurze Stippvisite eingeflogen ;-). Lesenswert ist es aber auch für hier lebende und an der Maori Kultur Interessierte allemal. Gerade wenn man auch etwas Te Reo versteht ist dieses in drei Sprachen geschriebene Buch mit seinen tollen Bildern wirklich spannend und bereichernd.
    Wir sind schon gespannt wer zu den glücklichen Gewinnern zählen wird!

  10. […] lest doch selbst am Ende der Buchvorstellung, welche Erfahrungen unsere Leser gemacht […]

  11. […] lest doch selbst am Ende der Buchvorstellung, welche Erfahrungen unsere Leser gemacht […]

  12. […] fantastisches Buch über Neuseelands Maori gewinnen? Dann schreibt uns schnell einen Kommentar zu diesem Beitrag hier in unserem Sidetracks Neuseeland Magazin. Wir wollen von Euren Erfahrungen mit der Maori […]

Leave a Reply