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Rugby ist ein Kontaktmannschaftssport, der ursprünglich aus England stammt. Ein Rugby-Spiel wird zwischen zwei Teams mit je 15 Spielern in zwei 40-minütigen Hälften gespielt. Grundsätzlich ist das Ziel den ovalen Ball an das gegnerische Ende des Spielfeldes zu bringen, während nur rückwärts gepasst werden kann. Rugby verbreitete sich aus den Heimatstaaten Großbritannien und Irland in andere Länder, insbesondere die des Commonwealth. Die Rugby-Weltmeisterschaft wird seit 1987 alle vier Jahre zwischen den besten internationalen Mannschaften ausgetragen. Es ist das drittgrößte Sportereignis der Welt nach den Olympischen Sommerspielen und der Fußball-Weltmeisterschaft. Die Gewinner erhalten den Webb Ellis Cup, benannt nach William Webb Ellis, der einer bekannten Legende nach das Spiel erfand, indem er den Ball während eines Fußballspiels mit den Händen aufhob.

Halbfinale NZ vs. England (Quelle: https://www.allblacks.com/)

Dieses Jahr wurde die neunte Rugby-Weltmeisterschaft in Japan ausgetragen. Zum ersten Mal fand das siebenwöchige Turnier mit 20 Mannschaften in Asien statt. Das neuseeländische Rugby-Team, All Blacks, gewann das Auftaktturnier in 1987 sowie in den Jahren 2011 und 2015. Die All Blacks waren zu Beginn der Weltmeisterschaft 2019 starke Favoriten. Sie begannen das Turnier mit einem knappen 23:13 Sieg gegen Südafrika. Es folgten komfortable Siege gegen Kanada (63:0) und Namibia (71:9). Das letzte Poolmatch gegen Italien wurde wegen des Taifuns Hagibis abgesagt. Die All Blacks buchten ihren Platz im Halbfinale gegen England, nachdem sie im Viertelfinale gegen Irland mit 46:14 gewannen. England erzielte im Halbfinale bereits in der zweiten Minute einen Try, was die Intensität des Spiels festlegte, und siegte entschieden mit 19:7. Nach dem Sieg gegen die All Blacks startete England als Favorit ins Finale gegen Südafrika, konnte allerdings nicht mit der Leistung der Vorwoche mithalten und Südafrika gewann seine dritte Weltmeisterschaft mit 32:12. Die All Blacks belegten nach einem 40:17 Sieg gegen Wales den dritten Platz.

Autorin: Jana Tillner

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Seit Anfang diesen Monats müssen viele Besucher, die vorher kein Visum für Neuseeland benötigten, nun eine elektronische Einreiseerlaubnis (ETA) beantragen. Dazu gehören auch Deutsche. Es kann entweder online oder über eine mobile App (NZeTA für Android und Apple) angefordert werden. Die Regierung hat nun bestätigt, dass inoffizielle Internetseiten aufgetaucht sind, welche eine bis zu 10-fach höhere Bearbeitungsgebühr verlangen als für das obligatorische ETA. Dies ist bei Weitem kein neues Phänomen. Viele andere Länder haben dasselbe Problem und Schwierigkeiten gegen die Trickseiten vorzugehen. Besonders jetzt, wo der Prozess für Neuseeland noch neu ist, sind Besucher besonders gefährdet auf die falschen Seiten hereinzufallen. Die neuseeländische Regierung gibt ihr Bestes, um potenzielle Reisende darauf hinzuweisen, dass es nur eine offizielle Internetseite und nur einen Preis gibt. Wer mehr als 12 NZD bezahlen soll, befindet sich definitiv auf einer Trickseite.

Einige Beispiele für Trickseiten

Auf der ‘sicheren Seite’ ist auf jeden Fall auch, wer über die Sidetracks Internetseite geht. Unter dem Menupunkt Zur Reisevorbereitung veröffentlichen wir sehr viele hilfreiche Informationen, unter anderem die Bestimmungen zu Einreise und einen (korrekten) Link zu Immigration New Zealand, sowie eine Übersetzung des Visantragformulares auf Deutsch.

Wer Fragen dazu hat, kann sich auch gerne an uns, das Sidetracks Team, wenden.

Autorin: Jana Tillner

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Während Flugpreise an das „andere Ende der Welt“ in den letzten Jahren zum Teil sogar preiswerter geworden sind, steigen die Kosten und Ausgaben vor Ort. Dies gilt nicht nur für Lebensmittel oder beispielsweise Benzinkosten. Sowohl private als auch von Reiseveranstaltern organisierte Reisen in Neuseeland werden teuer. Wer eine selbstorganisierte Reise bucht und sich vielleicht auch schon länger mit verschiedenen Optionen es für Unterkunft, Transport oder Aktivitäten beschäftigt, nimmt Preissteigerungen in allen Bereichen meist wahr. Für Reisende, die eine organisierte Reise buchen, ist immer nur ein höherer Reisepreis wahrnehmbar, nicht aber ersichtlich, warum die Reise teurer geworden ist. Es gibt offensichtliche und leicht erkennbare Leistungen, die in einen Reisepreis einkalkuliert werden müssen, wie zum Beispiel Unterkunft, Transport, Aktivitäten, Eintrittspreise und Reiseleitung. Daneben gibt es aber auch viele Kosten, die ein Reiseveranstalter kalkulieren muss, welche aber gar nicht „sichtbar“ sind. Bei einem einfachen und schnellen Preisvergleich schneidet so die organisierte Reise oft schlechter ab.

Wir wollen heute nur einen dieser „unsichtbaren Kostenfaktoren“ aufzeigen und erklären. Um mit unseren Teilnehmern auf den Wander- und Radwegen unterwegs sein zu dürfen, sei es innerhalb oder außerhalb der Nationalparks, benötigen wir eine Lizenz vom Department of Conservation (DOC). Nicht nur die Beantragung der Lizenz, die 5 oder maximal 10 Jahre gültig ist, kostet viel Geld. Auch die jährlichen Verwaltungsgebühren, die das  DOC erhebt, schlagen deutlich zu buche. Voraussetzung, die Lizenz überhaupt zu erhalten, ist unter anderem, dass wir als Veranstalter nicht nur eine Haftpflicht, sondern auch eine Feuerversicherung haben, falls einer unserer Teilnehmer im Wald einen Brand auslöst. Wir benötigen einen sogenannten „safety plan“ (Sicherheits- und Risikomanagement-Plan), in dem sowohl sämtliche potentielle Risiken als auch die Antwort darauf, wie wir damit umgehen, aufgelistet sind. Dieser muss wiederum von einem zugelassenen Prüfer abgesegnet werden, was auch nicht gerade preiswert ist.

Darüber hinaus zahlen wir für jeden Teilnehmer, für jeden Weg, den wir benutzten, gestaffelt nach der Länge unser Wanderung (sei es 10 Minuten oder 8 Stunden) eine Gebühr an das DOC – und die Gebühren steigen beständig. Jeder unabhängig Reisende kann dagegen die meisten Wege nutzen ohne direkt dafür zu zahlen, zumindest solange es sich nicht um einen der Great Walks handelt oder er anders unterwegs ist als zu Fuß. Ein Artikel des Magazin 360 Neuseeland erklärt die Gebührenstruktur am Bespiel des Abel Tasman Nationalparks.

Wie oben erwähnt ist dies nur einer von mehreren Kostenpunkten, die in den Reisepreis einer organisierten Reise einfließen (Fortsetzung folgt). Dabei könnte man durchaus argumentieren, dass es eigentlich umgekehrt sein sollte, das heißt dass Reisende, die nicht organisiert mit einem Veranstalter unterwegs sind, mehr zahlen sollten, da das DOC sich über jeden, der eine organisierte Reise bucht, freut und eher „belohnen“ sollte, anstatt ihn zur Kasse zu bitten.

Auf einer geführten Reise ist (fast) immer ein Reiseleiter dabei, der darauf achtet, dass die Teilnehmer sicher unterwegs sind und sie auf Risiken hinweist. Der im Auge hält, dass seine Gruppe sich angemessen verhält und respektvoll mit anderen Besuchern und der Natur umgeht. Der die Besonderheiten des Parks und der Pflanzenwelt erklärt und interpretiert. Wir glauben auf jeden Fall daran, dass diese hohe Werte und große Vorteile einer organisierten Gruppenreise sind.

Autorin: Angelika Pastoors

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Während sich in Deutschland der Sommer langsam aber sicher seinem Ende nähert, hat in diesem Monat endlich der neuseeländische Frühling begonnen. Dieser Winter war rekordverdächtig nass. In Auckland regnete es an 30 aus 31 Tagen im August, was einen neuen Rekord für die meisten Regentage in einem Monat darstellt. Der vorher regnerischste Monat war im August 2010 mit 27 Regentagen. Doch auch wenn es nun eindeutig angenehmer wird, kann erwartet werden, dass es in den nächsten Wochen wechselhaft bleibt.

Wer über eine Reise nach Neuseeland nachdenkt, der sollte auf jeden Fall die Jahreszeit in seine Planung miteinbeziehen. Mit seiner Blütezeit eignet sich der Frühling besonders für Städtebesuche. Christchurch ist mit seinen vielen Gärten ein wundervolles Ziel. Da es weiter südlich und in höher gelegenen Gegenden immer noch schneien kann, kann man jetzt auch noch Schnee in den Bergen sehen. Der Sommer ist die Hauptsaison für Besucher. Das Wetter ist im Sommer am Zuverlässigsten und damit perfekt für Wanderungen, Rundfahrten und jegliche Aktivitäten an der frischen Luft geeignet. Aber auch wenn die Temperaturen danach wieder sinken, lohnt sich eine Aktivreise im Herbst, wenn die Bäume ihre bunte Blätterpracht tragen und weniger Touristen im Lande sind. Wer also diesen Winter der Kälte und dem Alltag entkommen möchte, sollte nicht lange zögern und sich von uns über seinen Traumurlaub in Neuseeland beraten lassen!

Autorin: Jana Tillner

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Der atemberaubende Milford Sound, eine der größten Touristenattraktion Neuseelands, steht vor einer Verwandlung. Die Besucherzahlen haben sich in den letzten sechs Jahren etwa verdoppelt, mit rund 850.000 Besuchern, die 2017 an einer Kreuzfahrt im Milford Sound teilnahmen. Das stellt eine enorme Herausforderung für die Infrastruktur dar. Toiletten an der Milford Road sind nicht ausreichend und acht der neun lokalen DOC-Campingplätze müssen dringend modernisiert werden. Natur und Geographie werfen auch Herausforderungen auf. Milford Sound befindet sich im Fiordland-Nationalpark. Die 120 km lange Straße nach Te Anau ist im Winter häufig wegen Lawinen- und Steinschlaggefahr gesperrt. Es gibt keine alternativen Routen und kein Mobilfunknetz.

Eine Milford-Erfahrung besteht oft aus einer Hin- und Rückfahrt mit dem Bus ab Queenstown sowie einer kurzen Kreuzfahrt. Das scheint jedoch nicht ganz im Einklang mit der Erfahrung von Ruhe und unberührter Wildnis, mit der für einen Besuch in Milford geworben wird. Möglicherweise könnten Unterkünfte zwischen Te Anau und Milford ausgebaut werden oder kreativere Wege vorgeschlagen, um Touristen dorthin zu bringen. Außerdem haben die Verantwortlichen eine Reihe touristischer Erlebnisse im Sinn, mit Milford Sound als Endstation – schließlich ist der Weg ist das Ziel.

Die Einzelheiten des Milford Opportunities Projekts werden voraussichtlich Ende des Jahres bekanntgegeben. In vereinfachender Weise werden Projekte, die sich aus dem Milford-Masterplan ergeben, versuchen, Touristen dazu zu bringen, länger zu bleiben und mehr auszugeben, während der Tageshöchststand gleichmäßiger verteilt wird.

Autorin: Jana Tillner

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Größenvergleich zwischen Hercules und einem Menschen

Neuseeland ist bekanntlich der Ursprungsort für viele außergewöhnliche flugunfähige Vogelarten. Eine neue paläontologische Studie belegt nun die Entdeckung einer neuen riesigen Papageienart. Der Vogel wurde Heracles Inexpectatus, nach der Figur aus der griechischen Mythologie, benannt, welche im Lateinischen als Hercules bekannt ist. Mit einer Länge von einem Meter war er der größte Papagei aller Zeiten und wog gewaltige sieben Kilogramm, fast doppelt so viel wie Neuseelands amtierender Riesenpapagei, der Kākāpō. Hercules konnte wegen seiner Größe und der relativ hohen Dichte seiner Knochen höchstwahrscheinlich nicht fliegen. Forscher vermuten, dass er sich hauptsächlich von Obst, Nüssen und Samen vom Boden ernährte. Es kann sein, dass er außerdem andere Vogelarten jagte, indem er mit Hilfe seines starken Schnabels auf Bäume kletterte und anschließen auf seinen Flügeln hinunterglitt.

Die Knochen, die zur Entdeckung von Heracles Inexpectatus führten, wurden schon vor über 10 Jahren in Otago im Süden der Südinsel gefunden, allerdings erst dieses Jahr ausführlich untersucht. Es wird geschätzt, dass sie 20 Millionen Jahre alt sind. Damals war der Süden Neuseelands noch ein subtropisches Paradies. Vor ungefähr 12 Millionen Jahren kühlte die Erde um circa 8°C ab und es wird vermutet, dass Hercules um diese Zeit ausstarb, während sein kleinerer Verwandter der Kākāpō überlebte.

Autorin: Jana Tillner

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Als eines der ersten Länder der Welt, in dem die Sonne aufgeht, wurde vor einem Monat die Marketingkampagne „Good Morning World“ von Neuseeland aus gestartet, in der über 300 Einheimische aus allen Ecken des Landes einen ganz besonderen Einblick in ihre Heimat bieten. Sie werden an ihren Lieblingsorten gezeigt bei Dingen, die ihnen am Liebsten sind.

Das erste Video, welches am 16. Juni auf Instagram erschien, zeigt die 8-jährige Parearau und eine ihrer Ältesten Hinetu, die zusammen den Sonnenaufgang genießen. Hinetu erklärt, weil in Neuseeland die Sonne als erstes aufgeht, die Menschen hier etwas mehr Zeit haben. Zeit, „Kia Ora“ zu sagen, Zeit für die kleinen Dinge und Zeit für Andere. Wer als Gast kommt, der geht als „Whānau“ [Familie].

Jeden Tag wird ein neues Video veröffentlicht. Da ist Terau, der in Tokumaru Bay von seinem frechen Pferd angeknabbert wird, Lauren, die in Kaikoura zum Schwimmen mit wilden Delphinen einlädt, Jonny, der auf seinem Mountainbike in Taupo unterwegs ist und Silvia, die von Meteoritenschauern in Tekapo schwärmt.

Die Kampagne soll zeigen, was Neuseeland als Urlaubsziel einzigartig macht. Herzliche Menschen, atemberaubende Landschaften und abwechslungsreiche Aktivitäten finden sich von der Spitze der Nordinsel bis zum untersten Ende der Südinsel.

Autorin: Jana Tillner

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Auch viele unserer Teilnehmer (und die Reiseleiter) wissen unterwegs auf Tour einen guten Kaffee sehr zu schätzen. Glücklicherweise ist das in Neuseeland ja auch gar kein Problem. Nur haben wir an vielen Tagen aufgrund der vielen geplanten Aktivitäten nicht die Zeit uns dafür ins Café zu setzen und dort ganz in Ruhe den Cappuccino oder Moccaccino oder den Long Black zu genießen. Wir tun also, was sehr viele tun, holen uns einen Coffee-to-Go.

Googelt man zu dem Thema „Wie viele Einweg-Becher verbraucht die Welt pro Tag“ findet man unzählige Artikel und jeder bestätigt unglaubliche Zahlen. Auch wenn diese manches Mal voneinander abweichen, bleibt der Verbrauch dennoch unfassbar hoch – zu hoch!

Wir können nur schätzen, mit wie vielen Bechern wir auf unseren Reisen dazu beitragen. Wenn auch nur 5 von 11 oder 12 Teilnehmern jeden zweiten Tag einen Coffee-to-Go kaufen, so sind dies im Laufe einer Reise ca. 85 Kaffeebecher (Diese Zahl ist eher weit unter dem tatsächlichen Verbrauch als darüber). Hört sich nicht viel an?

Nun, für eine ganze Saison ergibt das aber immerhin schon zwischen 600 und 850 Kaffeebecher, die nach wenigen Minuten in den Abfall wandern.

Eine ganze Weile hat uns bei Sidetracks beschäftigt, was wir tun können, um zu diesem Müllproblem der Welt nicht mehr beizutragen – und seit letzter Saison haben wir eine Lösung: Wir bieten unseren Teilnehmern an zu einem sehr günstigen Preis ihren eigenen „Neuseeland Kaffeebecher“ zu kaufen. Man kann ihn nicht nur immer wieder brauchen und gebrauchen, sondern die Becher sind auch eine schöne Erinnerung die Neuseeland Reise und eignen sich zudem auch als perfektes Mitbringsel. (Selbstverständlich kann man sie irgendwann auch recyceln.)

Nur drei Beispiele des verfügbaren Designs

 

Autorin: Angelika Pastoors

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Heute möchten wir mit Euch teilen, was uns tief berührt hat.
Wann immer wir eine Befragung durchgeführt haben, was Ihr Euch von einer Sidetracks Reise erhofft oder erwartet, stand an einer der obersten Stelle fast mit Sicherheit: Tierbeobachtungen.
Tatsächlich ist dies ja auch etwas sehr Besonderes und wir alle erfreuen uns an – für uns oft ungewöhnliche – Tierbeobachtungen auf unseren Reisen. Mal ist es Beobachtung von Seelöwen, mal Delfine oder Wale, Pinguine oder Albatrosse.
Sind es diese Momente, in denen wir ganz besonders intensiv wahrnehmen oder im Gegenteil gar nicht wahrnehmen, wie unser menschliches Verhalten gerade diese Tiere, die wir beobachten gefährden?
Dies ist eine Frage an Euch alle, die ihr diesen Post bzw. Newsletter lest.

Heute habe ich in der New Zealand Geographic einen Artikel über Albatrosse gelesen und dann gesehen, der mich so sehr berührt hat wie lange nichts anderes. Er zwingt mich moralisch mein (Kauf)Verhalten noch intensiver zu bedenken und zu verändern, obwohl ich mir einbilde sehr umweltbewusst zu leben. Aber es ist bei Weitem noch nicht genug!!!
Der kurze Film Trailer in diesem Artikel dauert nur 3 1/2 Minuten, der Film selbst knapp 1 Stunde und 40 Minuten. Auch, wenn wir es ständig alle eilig haben, Zeit, die wir uns nehmen sollten!!!
Ich werde auf jeden Fall Konsequenzen für mich ziehen!

Autorin: Angelika Pastoors

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Tongariro Nationalpark

Wer sich für Wanderreisen in Neuseeland interessiert, hat wahrscheinlich bereits von den Great Walks gehört. Diese beliebten Wanderwege führen durch abwechslungsreiche und spektakuläre Landschaften und sind sehr gut zugänglich. Sie erfreuen sich immer mehr Beliebtheit, doch mehr Besucher bringen auch mehr Erhaltungskosten mit sich. Bei mehrtägigen Wanderungen werden die Nächte auf Zeltplätzen oder in Hütten verbracht, für welche das Department of Conservation (DOC) eine Gebühr erhebt. Im vergangenen Sommer wurde für diese probeweise eine neue Preisstruktur mit unterschiedlichen Preisen für Einwohner und Nichtansässige eingeführt. Beispielsweise bezahlten Besucher aus Übersee 140 NZ-Dollar pro Nacht für eine Hütte auf der Milford-Strecke, 130 NZ-Dollar auf den Kepler- und Routeburn-Strecken und 75 NZ-Dollar pro Nacht auf der Abel-Tasman-Strecke, während es Neuseeländer ungefähr die Hälfte kostete. Das DOC wollte damit die Zugänglichkeit für ansässige Besucher verbessern und das Einkommen von internationalen Besuchern erhöhen.

In der Saison 2018/19 fanden sich 31 Prozent weniger internationale Besucher auf den Strecken, aber 37 Prozent mehr Neuseeländer als im Vorjahr. Die Anzahl der Neuseeländer, welche in dieser Saison die Strecken benutzten, war die höchste innerhalb der letzten sechs Jahre. Insgesamt wurde das Experiment vom DOC und vielen Neuseeländern als Erfolg eingestuft, aber das sehen viele Touristen sicherlich anders.

Entspannte Wanderung auf der Banks Peninsula

Auch auf unseren Reisen wanden wir auf Great Walks, wie der Hollyford-Strecke oder im Tongariro Nationalpark, allerdings als Tageswanderungen und dafür fallen diese hohen Gebühren nicht an. Aber natürlich lieben auch wir Mehrtageswanderungen, denn es ist schon etwas ganz besonderes einige Tage „ganz weit weg zu sein von allem Trubel“. Auf unserer Wanderreise Neuseeland und auf der Reise Schätze des Südens genießen wir dieses Gefühl. Dabei bewegen wir uns auf privaten Wanderwegen, die sich durchaus mit einigen Great Walks messen können. Und besser noch: Auf diesen Wegen treffen wir keine anderen Wanderer, dort sind nur wir!

Autorin: Jana Tillner

 

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